Sommerzeit – Zeckenzeit

In jedem Jahr stehen zu Beginn des Frühjahrs die Fragen der Eltern zur Zeckenschutzimpfung auf der Tagesordnung des Sprechstundenablaufes. Verunsichert durch die Werbung, die sagt, dass man nach der Zeckenimpfung keine Angst mehr vor Erkrankungen durch Zecken haben muss, wollen viele Eltern auch ganz unnötig ihre Kinder impfen lassen.

1. Die Zeckenimpfung schützt keinesfalls durch jede von Zecken übertragbare Krankheit denn…….die Zecken können zwei Krankheiten übertragen, die bakterielle Borreliose und die durch das FSME-Virus verursachte Zecken-Enzepahlitis (Gehirnentzündung). Die Impfung schützt nur gegen die Viruserkrankung. Die Zecken sind nur in bestimmten Gebieten Virusträger: In Deutschland ist vor allem in Bayern und in Baden-Württemberg mit FSME-übertragenden Zecken zu rechnen. Besonders FSME-reiche Gebiete in Europa sind Slowenien, Estland, Litauen, Lettland und Rußland. In Österreich konzentriert sich die FSME auf Kärnten und die Steiermark. In Tschechien ist besonders Südböhmen befallen.

Gegen die durch die Bakterien verursachte Borreliose schützt die Impfung nicht, an dieser kann man sogar trotz Impfung erkranken.

Besondere Verhaltensregeln zum Schutz gegen Borreliose:

Expositionsprophylaxe: Beim Aufenthalt im Freien, besonders in zeckenreichen Gebieten wie auf Feldern, Wiesen und in Wäldern, sollte man nicht mit freiem Körper herumlaufen.
Sollte sich doch eine Zecke festgebissen haben, dann sollte sie möglichst ohne Stress, also…..ohne Ersticken in Öl oder starke Manipulationen, am besten mit einer Zeckenzange, entfernt werden. Je mehr Stress die Zecke hat, um so schneller übergibt sie sich und sondert den bakterientragenden Mageninhalt in die Bissstelle ab.
Sollte nach der Zeckenentfernung z.B. an der Bissstelle zu Rötungen und/oder Schwellungen oder allgemeinen Symptomen des Unwohlseins kommen, suchen Sie bitte den Hausarzt auf.

Achtung, beachten Sie bitte unsere Praxisschließzeiten und Termine!
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